Alles ist ungewiss

Geschrieben am 26.03.2025
von SR


In einer Welt, die zunehmend von politischen Spannungen, gesellschaftlichen Unruhen und globalen Krisen erschüttert wird, scheint die Suche nach innerer Ruhe eine Herausforderung zu sein – als würdest Du versuchen, inmitten eines heftigen Sturms das Gleichgewicht zu bewahren. Tag für Tag prasseln beunruhigende Nachrichten auf Dich ein: Gewaltandrohungen extremistischer Gruppen, erschütternde Anschläge auf Schulen und religiöse Stätten, sowie die schleichende Einschränkung von Rechten für Frauen und marginalisierte Gruppen. Die Fundamente unsererGesellschaften scheinen zu bröckeln, während Spaltungen tiefer werden und das Vertrauen in politische und soziale Institutionen schwindet.



Besonders in den Vereinigten Staaten haben ideologische Fronten, rassistische Spannungen und wirtschaftliche Ungleichheit das Land gespalten. Populistische Bewegungen gewinnen an Einfluss, demokratische Werte stehen unter Druck, und viele Menschen zweifeln daran, ob eine gerechtere Zukunft überhaupt noch möglich ist. Doch diese Herausforderungen sind kein isoliertes Phänomen – weltweit nehmen Unsicherheit, Instabilität und Konflikte zu. Millionen von Geflüchteten suchen Schutz vor Krieg und Verfolgung, während der Klimawandel bestehende Probleme weiter verschärft. 

Autoritäre Regime erstarken, radikale Ideologien breiten sich aus, und die wachsende
Gefahr nuklearer Bedrohungen wirft einen düsteren Schatten auf die Zukunft unseres Planeten.


Gerade in solchen Zeiten ist es entscheidend, innere Stabilität zu bewahren. Der Buddhismus lehrt, dass wahre Gelassenheit nicht bedeutet, sich passiv dem Schicksal zu ergeben oder Ungerechtigkeit tatenlos hinzunehmen. Vielmehr geht es darum, die Realität klar zu erkennen, ohne von Angst oder Wut überwältigt zu werden. Gleichmut – eine der zentralen buddhistischen Tugenden – hilft Dir, äußere Turbulenzen nicht unkontrolliert Dein Denken und Handeln bestimmen zu lassen. Er bedeutet nicht Gleichgültigkeit, sondern die Fähigkeit, mit Weisheit und Mitgefühl zu reagieren, selbst wenn die Welt im Chaos versinkt.



Buddha lehrte, dass Angst, Hass und Spaltung nicht durch Gegengewalt, sondern durch
Bewusstsein und innere Transformation überwunden werden. Wenn Du lernst, Deine Gedanken mit Klarheit zu beobachten und Deine Emotionen nicht die Kontrolle übernehmen zu lassen, kannst Du auch in schwierigen Zeiten einen ruhigen Geist bewahren. Das bedeutet nicht, sich von der Welt abzuwenden – im Gegenteil. Durch Achtsamkeit, Mitgefühl und ethisches Handeln kannst Du dazu beitragen, eine friedlichere und gerechtere Gesellschaft zu gestalten. Statt Dich von negativen Nachrichten lähmen zu lassen, gibt Dir der Buddhismus Werkzeuge an die Hand, um bewusst und mit einem offenen Herzen auf die Herausforderungen unserer Zeit zu reagieren.



Ein passendes Zitat von Buddha wäre:

“Hass wird nie durch Hass besiegt. Hass wird durch Liebe besiegt – das ist ein ewiges Gesetz.”

Dieses Zitat spiegelt die buddhistische Haltung gegenüber Konflikten und Spaltungen wider. Es zeigt, dass Wut und Angst nicht durch Gegengewalt oder Verbitterung überwunden werden können, sondern durch Mitgefühl, Weisheit und einen ruhigen Geist. Gerade in Zeiten politischer Spannungen und gesellschaftlicher Krisen kann diese Erkenntnis helfen, mit mehr Gelassenheit und Klarheit zu handeln.


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